Wer bin ich

Claudia H. Overath
Diplom-Psychologin · Psychologische Psychotherapeutin · Boxtherapeutin · Supervisorin
"Psychotherapie und therapeutisches Boxen sind kein festgelegtes Schema. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine eigenen Möglichkeiten mit."
Ich bin...
... Claudia H. Overath, Nordlicht, Psychologische Psychotherapeutin, Boxtherapeutin und Supervisorin. Ich lebe und arbeite in Kiel und begleite Menschen in meiner Privatpraxis mit einem verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt.
Was mir in meiner Arbeit besonders wichtig ist, ist eine Begegnung auf Augenhöhe. Ich möchte Ihnen mit Respekt und Wertschätzung begegnen – unabhängig davon, was Sie mitbringen und was Sie gerade beschäftigt. Für mich ist eine gute therapeutische Beziehung die Grundlage dafür, dass Veränderung möglich werden kann.
Dabei interessiert mich der Mensch immer als Ganzes. Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und der Körper sind eng miteinander verbunden. Gerade in Zeiten von Stress, Ängsten oder psychischen Belastungen erleben viele Menschen, dass sich seelische Anspannung auch körperlich bemerkbar macht. Umgekehrt kann die Arbeit mit dem Körper einen wichtigen Zugang zu psychischen Prozessen eröffnen.
Diese Verbindung von Körper und Seele begleitet mich schon seit vielen Jahren und ist heute ein wichtiger Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit. Neben klassischen psychotherapeutischen Methoden nutze ich deshalb – wenn es für Sie passend ist – auch körperorientierte Zugänge.
Meine Arbeit mit therapeutischem Boxen
Ein besonderer Bereich ist dabei das therapeutische Boxen. Als ausgebildete traumasensible Boxtherapeutin verbinde ich psychotherapeutisches Arbeiten mit Bewegung, Körperwahrnehmung und gezielten Übungen. Dabei geht es nicht um sportliche Leistung, Fitness oder darum, möglichst hart zu trainieren. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Sie und Ihre individuellen therapeutischen Ziele.
Bewegung kann helfen, Anspannung wahrzunehmen und zu regulieren, eigene Grenzen zu spüren, Handlungsspielräume zu erfahren und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Sie kann einen Raum schaffen, in dem Dinge erfahrbar werden, für die manchmal zunächst die Worte fehlen.
Meine eigene langjährige Erfahrung mit Bewegung und Kampfsport prägt diesen Ansatz. Ich praktiziere seit meinem jungen Erwachsenenalter traditionelles Taekwondo und habe darüber hinaus Erfahrungen mit verschiedenen Kampfsportarten und Selbstverteidigung gesammelt. In diesem Sport schätze ich besonders die Verbindung von Bewegung, Konzentration und Meditation sowie die Haltung eines respektvollen Umgangs miteinander. Diese Erfahrungen fließen in meine Arbeit mit therapeutischem Boxen ein.
Meine therapeutische Haltung
In meiner therapeutischen Arbeit geht es darum, einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich selbst besser verstehen, neue Erfahrungen machen und eigene Wege entdecken können. Dabei orientiere ich mich nicht an einem festen Schema, sondern an dem, was Sie mitbringen und was Sie gerade brauchen.
Psychotherapie und therapeutisches Boxen bieten dabei unterschiedliche Zugänge, die sich sinnvoll ergänzen können. Während im Gespräch Gedanken, Gefühle und persönliche Erfahrungen Raum bekommen, ermöglicht die körperliche Arbeit, eigene Reaktionen unmittelbar zu erleben und neue Erfahrungen zu machen.
Dabei betrachten wir nicht nur, was passiert, sondern auch, was Sie dabei körperlich wahrnehmen, denken, fühlen und wie Sie handeln. Gemeinsam schauen wir, welche Muster sich zeigen, was Ihnen bereits gut gelingt und wo neue Möglichkeiten entstehen können.
Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, sich selbst besser kennenzulernen, eigene Ressourcen zu stärken und das, was Sie in der Therapie erfahren, Schritt für Schritt in Ihren Alltag mitzunehmen.
Mir ist wichtig, dass sowohl Psychotherapie als auch therapeutisches Boxen kein festgelegtes Schema ist. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine eigenen Möglichkeiten mit. Gemeinsam schauen wir, was Sie brauchen, welche Ziele Sie verfolgen und welcher therapeutische Weg für Sie passend sein kann.
Mein beruflicher Weg und meine Qualifikationen
Diplom-Psychologin – Studium der Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Psychologische Psychotherapeutin – fünfjährige Psychotherapieausbildung mit Fachkunde in Verhaltenstherapie am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel, anschließend Approbation
Dr. phil. – Promotion am Fachbereich Medizinische Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel // Dissertation zum Thema Einfluss eines aeroben Ausdauertrainings auf die Migräneerkrankung
Supervisorin – zweijährige Weiterbildung am Institut für Verhaltenstherapie Berlin (IVB)
Gruppentherapie – Zusatzqualifikation für die Durchführung von Gruppentherapien
Entspannungsverfahren – unter anderem Progressive Muskelentspannung (PME) und Autogenes Training (AT)
Traumatherapie – fachliche Weiterbildung und langjährige Erfahrung in der therapeutischen Arbeit mit traumatischen Belastungen
EMDR – Zusatzqualifikation in Eye Movement Desensitization and Reprocessing
IRRT – Zusatzqualifikation in Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy
Traumasensibles therapeutisches Boxen – Fortbildung zur traumasensiblen Boxtherapeutin
Berufliche Stationen
Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) in Kiel – langjährige Tätigkeit. Sowohl Erfahrung im stationären als auch ambulanten Bereich, darunter auch mehrjährige Tätigkeit als leitende Psychologin
Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (IMPS) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) – Tätigkeit im Bereich der medizinischen Psychologie
Wissenschaftliche Tätigkeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – Forschung an der Schnittstelle von Psychologie, Medizin und körperlicher Aktivität
